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Der Koalitionsvertrag

Begonnen von Fitsch, 27. November 2013, 12:40:01

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Ralf

Du wirst nicht persönlich angegriffen, aber manche deine Bemerkungen sind halt abstrus. Da musst du damit rechnen, dass auch kontrovers diskutiert wird.
Schau dir dein letztes "Beispiel" an, mit der Panzerbesatzung in der Wehrmacht. Was um alles in der Welt hat das mit Führungskräften auf Leitungsebene zu tun?
Die Bundeswehr hat auch einen Fachdienst, in dem auch berufliche Voraussetzungen erforderlich sind.

Zitatdann könnte ich das auch mit Ihren machen (sprich: jemand der von dem Gewerbe in dem er Arbeitet nichts versteht, der kann dort auch keine Menschen führen...)
Klar kann der Offizier das, denn das kann man auch in anderen Bereichen lernen, dazu braucht man nicht vom Fach sein, sondern hier hilft u.a.  Erfahrung und Verwendungsbreite.
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Andi

Zitat von: KlausP am 16. Dezember 2013, 12:47:52
Die/Der VerteidigungsninisterIn ist aber keine militärische Führungspersönlichkeit sondern eine rein politische

Nö, er ist IBuK und höchster Disziplinarvorgesetzter aller Soldaten.
Und eben genau das sind die Punkte, die den Ministerposten von anderen unterscheidet. Höchster Disziplinarvorgesetzter ist zwar (fast) jeder Minister für die Dienststellen seines Ressorts, aber es geht um Soldaten und nicht nur um Beamte und damit auch im eine Klientel, die eben im Fall des Falles auch stirbt.
Und daher frage ich mich schon, wieso der ein oder andere hier den Eindruck erweckt dass der Herr über knapp 250000 Unterstellte Soldaten und Beamte nicht schon ein wenig über sein Ressort wissen sollte. Das Ressort ist eben nicht so wirklich mit anderen vergleichbar - es ist nur in Deutschland traditionell politisch unbeliebt. Deswegen musste ich auch sehr lachen, als ich heute im ARD-Morgenmagazin hörte, dass vdL damit als Merkels Nachfolgerin vorbereitet werden soll. Das Absägen ist da eher wahrscheinlicher. ;)

Aber trotz aller Unkenrufe halte ich vdL für die qualifizierteste Wahl für diesen Posten, wenn man sich überlegt, wer da so zur Verfügung stand. Ihre Erfahrung in Politik und internationalem Parkett wird hier sicherlich sehr viel bringen.

Und ich kann nur hoffen, dass die Ververwaltung und Verbeamtung der Bundeswehr unter ihr ganz schnell gestoppt und in Teilen wieder rückgängig gemacht wird.

Gruß Andi
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schlammtreiber

Zitat von: Kaiserkatze am 16. Dezember 2013, 10:51:31
Nunja. Die Hauptanzahl der Studierten in technischen Berufen ...

Und jetzt lassen wir mal kurz die Ingenieure beiseite und richten den Blick auf die breite Allgemeinheit, dann stellt sich das Bild folgendermaßen dar: der überwiegende Teil der Führungsfunktionen1 in allen Unternehmen aller Branchen ist mit studierten BWLern bestückt. Diese haben in der Regel vorher keine Lehre durchlaufen, haben keinen hohen Praxisanteil im Studium, und kennen die Tätigkeit ihrer Untergebenen (welche meist Lehrberufe ausüben) eben nicht aus eigener Praxis. Was auch, ehrlich gesagt, vollkommen unmöglich wäre, da in einem Unternehmen ab einer gewissen Größe schlichtweg viel zu viele unterschiedliche Spezialisierungen vertreten sind (Vertrieb, Buchhaltung, Lageristen, Techniker, Fahrer, Marketing, Logistik, Produktion X, Vorproduktion Y, QM, Entwicklung usw usw usw...).

Es ist also völlig normal, bzw im Normalfall davon auszugehen, dass der durchschnittliche höhere Vorgesetzte in diesem Land, egal ob in der Wirtschaft oder Politik, die praktische Tätigkeit der ihm untergebenen Arbeitskräfte NICHT wirklich kennt. Und brutal gesagt, ist das schei*egal. Eine Frau vd Leyen kann wahrscheinlich kein Haus freikämpfen, und ein Herr Winterkorn kann nicht die Verkabelung in eine Golf-Karosserie ziehen. In beiden Fällen ist dies aber auch nicht ihre Aufgabe.





1 Ich rede hierbei nicht von Teamleitern oder Vorarbeitern, sondern mittlere und gehobene Führungsfunktionen, das ist für die Haltbarkeit der Aussage wichtig.

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Kaiserkatze

Zitat von: Ralf am 16. Dezember 2013, 12:55:32
Du wirst nicht persönlich angegriffen, aber manche deine Bemerkungen sind halt abstrus. Da musst du damit rechnen, dass auch kontrovers diskutiert wird.
Schau dir dein letztes "Beispiel" an, mit der Panzerbesatzung in der Wehrmacht. Was um alles in der Welt hat das mit Führungskräften auf Leitungsebene zu tun?
Die Bundeswehr hat auch einen Fachdienst, in dem auch berufliche Voraussetzungen erforderlich sind.

Zitatdann könnte ich das auch mit Ihren machen (sprich: jemand der von dem Gewerbe in dem er Arbeitet nichts versteht, der kann dort auch keine Menschen führen...)
Klar kann der Offizier das, denn das kann man auch in anderen Bereichen lernen, dazu braucht man nicht vom Fach sein, sondern hier hilft u.a.  Erfahrung und Verwendungsbreite.

Guten Tag,

Das Beispiel ist nicht das beste aber so abstrus find ich es nicht: Die meisten Führungskräfte beginnen ja ihre Karriere nicht ganz oben, sondern übernehmen im späteren Verlauf ihrer Karriere eben immer höhere Aufgaben und mein Beispiel zeigt eben, dass unten praktische (außermillitärische Erfahrung) mit (einschließlich) millitärische Erfahrung vorrausgesetzt wurde, die er im Rahmen seiner späteren Aufgabengebiete NICHT mehr zwingend benötigt. Er erreicht aber die obere Karriereleiter ohne diese Qualifikation nicht.

ZitatDie Bundeswehr hat auch einen Fachdienst, in dem auch berufliche Voraussetzungen erforderlich sind.

Die aber auch eine Nachqualifizierung im millitärischen Bereich erhalten und das zeigt ja, dass im Millitärbereich auch auf die Grundlagen wert gelegt wird. Diese Grundlagen hat die Ministerin nicht. Das ist kein Weltuntergang.

ZitatDie/Der VerteidigungsninisterIn ist aber keine militärische Führungspersönlichkeit sondern eine rein politische, nicht umsonst ist der Posten ja auch im Gegensatz zu diversen anderen Staaten nicht mit einem Genaral/Admiral/Marschall oder sonstwas besetzt. Die militärische Fachkompetenz liegt alleine beim Generalinspekteur der Bundeswehr.

Danke für die Ergänzung. Das ändert aber nichts an der Richtigkeit meiner Aussage oder sind Sie der Meinung, dass ein gewisse millitärische Erfahrung die Einarbeitungszeit nicht verkürzen könnte bzw. erleichtern könnte ?


Schlammtreiber: Nunja. Andererseits haben viele bekannte Persönlichkeiten in ihrem Arbeitsbereich eben auch die unteren Aufgabenfelder kennen gelernt und verkehrt ist das, unabhängig der tatsächlichen Realität, ja nicht. Losgelöst davon ist dein Beitrag sicherlich eine korrekte Beschreibung des aktuellen Zustands.

StOPfr

Zitat von: bayern bazi am 16. Dezember 2013, 09:25:42
...was mir aber als erstes hochgekommen ist - Ihre Aussage von "Vereinbarkeit von Familie und Dienst"...

Ich bin hier voll und ganz auf der Linie von Ralf, war aber gestern Abend bei dem von Bazi zitierten Satz auch ein wenig fassungslos. Als allererste Einlassung kommt eine Tonne Wasser auf die Mühlen der sich zu soldatischer Karriere berufen fühlenden Mütter, die nun endlich - vermutlich auf Kosten lediger Soldatinnen und Soldaten - mit höchster Unterstützung "den Laden umkrempeln können".

Trotz berechtigter Kritik von Andi an "Ververwaltung und Verbeamtung" hoffe ich doch, dass es auch Beharrungskräfte gibt, die schlimmste praxisferne Auswüchse verhindern.
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miT


Ihr meint diese Aussagen oder?

ZitatIch finde elementar wichtig, wenn ich Verteidigungsministerin bin, für die Soldatinnen und Soldaten und vor allem ihre Familien immer wieder deutlich zu machen, dass sie den Rückhalt hier im Land haben", leitet von der Leyen ihren zweiten Punkt ein. Sie müssen ,,die Ausrüstung haben, die sie brauchen, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben.


ich bleibe halt dabei und das hat meines Erachtens nichts mit gedient oder nicht gedient zu tun...

Zitat,,Verstehen Sie etwas von Verteidigungspolitik?", will Jauch von ihr wissen. Von der Leyen lacht: ,,Ich habe nicht gedient..."
Jauch wiederholt seine Frage. Von der Leyen atmet tief durch. ,,Ich bin absolut neu in dem Gebiet."

Ich glaube einfach das UvdL im Vorfeld nie mit diesem Medium in Kontakt gekommen ist... da habe ich einfach meine Bedenken.
Kameradschaftliche Grüße!

Andi

Ihr Aussage zu Vereinbarkeit von Familie und Dienst halte ich durchaus für wichtig und richtig, nur bezweifle ich, dass sie bisher in der Lage ist die Dimensionen und Kosten abzuwägen um die es geht. Denn es geht hier nicht primär darum den Beruf für alleinerziehende Frauen "attraktiv" zu machen, sondern darum ein Paket zu schnüren, dass es tatsächlich möglich macht beides (mehr) miteinander zu vereinbaren. Das schwierigste ist bei der derzeitigen Lage ein längerfristiger Planungshorizont im Bereich perspektivischer Personalentwicklung - den größten Hemmschuh produziert hier aber die Politik schon immer selbst.
Kinderbetreuung, "Housing-Areas" bzw. massiver Aufbau von adäquaten Bundeswohnungen (nachdem rot-grün alles verkauft hat, was einen Abnehmer fand) und beispielsweise besondere Jobvermittlung und bevorzugte Einstellung von Bundeswehrangehörigen in den öD am Standort wären effektive Pläne, die aber richtig Geld Kosten. Letztlich wird man hier aber ganz schnell nicht nur an finanzielle, sondern auch rechtliche Grenzen stoßen, denn Politik und Verwaltung haben in den letzten 23 Jahren ja alles unternommen, um rechtliche Sonderstellungen von Soldaten auszumerzen und sie zu uniformierten Verteidigungsbeamten zu degradieren.

Gruß Andi
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schlammtreiber

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Tommie

Ho Lee Fuk ;) ! Da sind ja gleich zwei "Highlights" von mir dabei ;D ! In gewissen Kreisen kann ich mich jetzt nicht mehr blicken lassen, wenn ich schon von der BILD zitiert werde ...


Flexscan

Zitat von: MeB am 20. Dezember 2013, 12:34:46
Glückwunsch! Ihr seid mit euren Aussagen in der Bild.

na ob das so ein Glück ist in so einer Zeitschrift lass ich mal dahingestellt ::)
MkG Flex
Ich bin wirklich kein Zyniker, ich spreche bloß aus Erfahrung
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ulli76

Ich bin mir nicht sicher, ob die verstanden haben, dass wir ein privates Forum sind.
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html

KlausP

Ich bin mir sicher: "Die" haben das nicht verstanden ...  ;D Passt nicht in ihr Weltbild ::).
StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

ulli76

Und wir sind Plural- da ist die Rede von Bundeswehrforen, aber nur wir werden zitiert.
•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
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